Shot hair, don’t care

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Während meines Winterschlafes habe ich mir etwas ganz Besonderes gegönnt: Einen wassergeschädigten Rechner und Wutausbrüche. Daran gekoppelt entstand das Bedürfnis, meinen Kopf abzureißen. Die Umsetzung gelang mir nicht, alternativ ließ ich mir die Haare schneiden und färbte die blonden Überbleibsel braun, weil ich sonst wie ein verschissener Fußballer ausgesehen hätte. Die Entscheidung war keine schlechte, ich sehe immer noch sharp aus. Auch, wenn ich mit braunem Topfschnitt und Septum den Basic Berlin Queer Look trage. Jap, das Septum ist auch neu. Mit Mondstein. Bitches gotta bling.

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Ohne Rechner arbeitet es sich sehr schlecht. Das Timing war ungut, denn parallel ist auch meine Kamera in der Werkstatt. Entsprechend schwierig waren und sind deshalb Outfitposts für mich. Drum: Ein Shoutout an alle Friends, die mich fotografieren und die mir ihre alten Rechner leihen!

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Mein Comeback-Outfit für 2015 sollte deshalb nicht am suave-Faktor scheitern. Der geliebte Blumenblazer, das edle Samttop, Goldschmuck und eine schicke Hose wirken Business, sind aber sehr bequem. Meine Hose sieht aus wie das perfekte Kleidungsstück für eine Konferenz, der Stoff sieht erstmal elegant aus. Durch den Gummibund ist sie aber auf Leggings-Level gemütlich. Da ich ohnehin 24/7 im Business-Mode bin, finde ich sie perfekt. (Ich mache Spaß. Ich hasse Business. Außer beim Shoppen.)

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Was nicht fehlen darf: Der berüchtigte Stilbruch. Was wären dicke Kreolen zu einem Turtleneck, wenn es auf dem Weg nach unten keine Überraschung gäbe? In diesem Fall sind es „Sport“socken wie aus dem Gayboybildbuch. Ein beliebter Look für das SchwuZ (Schwules Zentrum Berlin, ein Club) oder für ein Shooting über ein inszeniertes Fußballtraining. Für ein echtes Training sind sie in ihrer Qualität zu beschissen.

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Um die Trauer um meine technischen Apparate zu überwinden, beschäftigte ich mich in den letzten Wochen viel mit Pflanzen. Mein Lieblingsthema auf Wannabe-Niveau. So richtig Ahnung habe ich nicht, aber ich lasse mir gern Sukkulenten aus dem Baumarkt mitbringen (Shoutout an meine Mitbewohnerin!) und dekoriere mein Zimmer mit dem vielen Grün. Dann instagramme ich das Ganze. Ich sag ja: Wannabe-Niveau. (You gotta love this bitch.)

 

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Blazer & Top: Vintage, Hose: Monki, Socken: H&M, Ringe: Monki & Vintage, Kette: Primark, Kreolen: Monki, Septum: Sagiakalinsky auf Etsy, Girlande „Queen of fucking everything“: Urban Outfitters.

Die Fotos sind alle von der liebenswerten JJ Thunderkhat!

 

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4 Gedanken zu “Shot hair, don’t care

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